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Die alten, bösen Lieder

Die alten, bösen Lieder Die Träume bös' und arg,  Die laßt uns jetzt begraben,  Holt einen großen Sarg.   Hinein leg' ich gar manches,  Doch sag' ich noch nicht, was;  Der Sarg muß sein noch größer,  Wie's Heidelberger Faß.    Und holt eine Totenbahre  Und Bretter fest und dick;  Auch muß sie sein noch länger,  Als wie zu Mainz die Brück'.    Und holt mir auch zwölf Riesen,  Die müssen noch stärker sein  Als wie der starke Christoph  Im Dom zu Köln am Rhein.    Die sollen den Sarg forttragen,  Und senken ins Meer hinab;  Denn solchem großen Sarge  Gebührt ein großes Grab.    Wißt ihr, warum der Sarg wohl  So groß und schwer mag sein?  Ich senkt' auch meine Liebe  Und meinen Schmerz hinein.   Henri Heine

Embraceable you I

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Ich hab' im Traum geweinet, Mir träumte, du lägest im Grab. Ich wachte auf, und die Träne Floß noch von der Wange herab. Ich hab' im Traum geweinet, Mir träumt', du verließest mich. Ich wachte auf, und ich weinte Noch lange bitterlich. Ich hab' im Traum geweinet, Mir träumte, du wär'st mir noch gut Ich wachte auf, und noch immer Strömt meine Tränenflut. Henri Heine/Robert Schumann Dichterliebe

BUBBLE

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  Und wüßten's die Blumen, die kleinen,  Wie tief verwundet mein Herz,  Sie würden mit mir weinen,  Zu heilen meinen Schmerz.  Und wüßten's die Nachtigallen,  Wie ich so traurig und krank,  Sie ließen fröhlich erschallen  Erquickenden Gesang.  Und wüßten sie mein Wehe,  Die goldenen Sternelein,  Die kämen aus ihrer Höhe,  Und sprächen Trost mir ein.  Sie alle können's nicht wissen,  Nur einer kennt meinen Schmerz;  Er hat ja selbst zerrissen,  Zerrissen mir das Herz. Henri Heine/Robert Schumann: Dichterliebe

Diving

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  Allnächtlich im Traume seh' ich dich  Und sehe dich freundlich grüßen,  Und laut aufweinend stürz' ich mich  Zu deinen süßen Füßen.  Du siehest mich an wehmütiglich  Und schüttelst das blonde Köpfchen;  Aus deinen Augen schleichen sich  Die Perlentränentröpfchen.  Du sagst mir heimlich ein leises Wort  Und gibst mir den Strauch von Zypressen.  Ich wache auf, und der Strauch ist fort,  Und 's Wort hab' ich vergessen.  Henri Heine/Schumann: Dichterliebe

Wenn ich in deine Augen seh!

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  Wenn ich in deine Augen seh'  So schwindet all' mein Leid und Weh;  Doch wenn ich küsse deinen Mund,  So werd' ich ganz und gar gesund  Wenn ich mich lehn' an deine Brust,  Kommt's über mich wie Himmelslust;  Doch wenn du sprichst: Ich liebe dich,  So muss ich weinen bitterlich.  Henri Heine/Robert Schumann: Dichterliebe

Ich grolle nicht und wenn das Herz auch bricht

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  Ich grolle nicht, und wenn das Herz auch bricht,  Ewig verlornes Lieb! Ich grolle nicht.  Wie du auch strahlst in Diamantenpracht,  Es fällt kein Strahl in deines Herzens Nacht.   Das weiß ich längst.  Ich sah dich ja im Traum,  Und sah die Nacht in deines Herzens Raum,  Und sah die Schlange, die dir am Herzen frisst,  Ich sah, mein Lieb, wie sehr du elend bist.  Henri Heine/Robert Schumann: Dichterliebe